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Die aktuelle Gesetzesvorlage von Bundesverkehrsminister Dobrindt zur Änderung der Straßenverkehrsordnung zur streckenbezogenen Anordnung von Tempo 30 ist aus Sicht der WLH Fraktion sehr zu begrüßen.

Mit der geplanten Änderung würden die im geltenden Recht vorgesehenen hohen Hürden, der Nachweis der konkretvorliegenden Gefahrenlage für die streckenbezogene Anordnung von Tempo 30 auf innerörtlichen Hauptverkehrsstraßenabgesenkt werden und somit würde es zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit für schwächere Verkehrsteilnehmer,zu denen insbesondere Kinder und Senioren zählen, kommen.

Tempo 30 erhöht aber nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern reduziert auch den Lärm.

Bereits im Lärmaktionsplan Stufe 1 und jetzt auch in der Stufe 2 haben die Verkehrsgutachter für die stark belasteten Hauptstraßen in Haan Geschwindigkeitsreduzierungen empfohlen, denn Lärm macht krank und davor gilt es die Menschen bestmöglich zu schützen.

Der Verkehrsausschuss hatte am 16.02.2016 einstimmig dem Entwurf des Lärmaktionsplans Stufe 2 zugestimmt.

http://www2.haan.de/bi/to0050.php?__ktonr=8641&search=1

Darin sind als kurz- bis mittelfristige Maßnahmen die ganztägige Geschwindigkeitsreduzierung von 50 km/h auf 30 km/h erfasstfür die B228  und L357. Auch die Ampelschaltungen, die Grüne Welle kann man auf Tempo 30 anpassen.

"Wir hatten uns sehr über den einstimmigen Beschluss im Ausschuss gefreut, denn das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung", so Meike Lukat Fraktionsvorsitzende der WLH, "Jetzt warten wir auf die Einladung der Verwaltung zur Öffentlichkeitsbeteilig und damit es beim Lärmaktionsplan sich nicht nur um "Absichtserklärungen" handelt, hat die WLH für den nächsten Verkehrsausschuss bereits beantragt, dass die Verwaltung aufzeigen soll, wie die Maßnahmen mit welchen konkreten Möglichkeiten auch in der zeitlichen Perspektive umgesetzt werden können."

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